1956 Horex Imperator 400

7.900,00 

1956 Horex Imperator 400

 

Artikelnummer: M051 Kategorie:

Beschreibung

1956 Horex Imperator 400

Beschreibung:

Baujahr:                                       1956
Motor:                                             2 Zylinder Viertakt Luftgekühlt
Getriebe:                                        4 Gang
Hubraum:                                     390 cm³
Leistung:                                       28 PS
Gewicht:                                        196 kg
Höchstgeschwindigkeit:        129 km/h

Laufleistung abgelesen:         38079 km

Hier bieten wir Ihnen eine seltene, praktisch neuwertiges Mars Mokick MS 40 aus dem Jahr 1980 an. Das Fahrzeug hat die letzten Jahre trocken und warm gestanden und wurde gelegentlich durchgedreht/ warmlaufen gelassen. Es sind deutsche Papiere vorhanden (Zweitschrift Betriebserlaubnis).

Die Motornummer stimmt mit der auf dem Typschild angegebenen Nummer überein.

Der Tachostand scheint in Anbetracht des Allgemeinzustands original zu sein.

Infos 1956 Horex Imperator:

Die Horex Imperator war das einzige serienmäßig gebaute Motorrad mit Zweizylinder-Viertaktmotor und OHC-Ventilsteuerung, das die Horex-Werke KG, Fritz Kleemann, in Bad Homburg nach dem Krieg bauten. Der Parallel-Zweizylinder mit obenliegender Nockenwelle entstand unter der Leitung von Chefingenieur Hermann Reeb, der bereits in den 1930er-Jahren die Motoren der Modelle S 6 und S 8 mit 600 cm³ und 800 cm³ entwickelt hatte. Der Prototyp der Horex Imperator mit 500-cm³-Motor wurde auf der IFMA 1951[A 1] vorgestellt.[1] Die Serienfertigung mit 400-cm³-Motor begann 1955; nach etwa zwei Jahren endete die Produktion der Imperator, zuletzt in Zusammenarbeit mit Zündapp als Zündapp Citation für den amerikanischen Markt gebaut.[2] Schätzungen zufolge sollen etwa 4000 Horex Imperator gebaut worden sein.

Anders als die Regina, eine Weiterentwicklung des Vorkriegsmodells SB 35, war die Imperator eine Neukonstruktion.

Der Motor des Prototyps wie auch des späteren Serienmodells war ein fahrtwindgekühlter Parallel-Twin mit gleichlaufenden Kolben und obenliegender Nockenwelle, die über Kipphebel die Ventile steuerte. Die Zylinder waren aus Grauguss, die getrennten Zylinderköpfe aus Aluminium. Eine 1949 für Horex patentierte, von Hermann Reeb (1901–1990) erfundene Neuheit[5] war die Anordnung der Kette zum Antrieb der Nockenwelle in einem Leichtmetallgehäuse zwischen den Zylindern. In einer Pressemitteilung des Herstellers hieß es dazu: „Diese Kettenführung bringt außer ihrer Originalität eine absolute Symmetrie im äußeren Aufbau des Motors mit sich und gestattet gegenüber dem früher außen liegenden Steuertrieb nun eine bequeme Zugänglichkeit zu den Zündkerzen und thermische Ausgeglichenheit.“ Der 500-cm³-Motor leistete 30 PS bei 6800 Umdrehungen pro Minute. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 150 Kilometer pro Stunde.

Das Getriebe war in das Motorgehäuse integriert (sogenannter Blockmotor). In der Pressemitteilung wurde betont, dass sich die Getriebe- bzw. Primärkette von außen nachstellen lässt. Als „weitere Novität“ wurde herausgestellt, dass über dem Fußschalthebel links am Vierganggetriebe „eine kleine Trittlinse“ (Druckknopf) liegt, um aus jedem Gang heraus direkt in den Leerlauf zu wechseln. Hersteller des Getriebes war Hurth Getriebe und Zahnräder in München.

Das Fahrwerk der Imperator bestand aus einem Doppelrohrrahmen, Teleskopgabel und Hinterradschwinge mit 80 Millimeter Federweg. Gabel und Schwinge waren hydraulisch gedämpft. Vorder- und Hinterrad hatten Steckachsen. Eine Verkleidung des Hinterradbereichs sollte die Windschnittigkeit verbessern und Schmutzecken vermeiden. Die darunter gekapselt eingebaute Batterie war durch eine Klappe zugänglich. Um die Verkleidung abzunehmen, waren nur wenige Schrauben zu lösen.

Parallel zur Imperator lief die Entwicklung einer 500er Horex-Werksrennmaschine, was die Leistungsfähigkeit der Versuchsabteilung offenbar überforderte, sodass die zunächst ausgiebigen Probefahrten mit den Imperator-Prototypen und die Arbeiten zur Verbesserung für die Serienfertigung eingestellt wurden. Nach außen hin hieß es, ein derart leistungsstarkes Motorrad wie die Imperator sei für den Normalfahrer ungeeignet und allenfalls von Spitzensportlern zu beherrschen.

Quelle: wikipedia.org

Komplette Fahrzeugliste (gut 20 Autos und ca. 50 Motorräder sowie ca. 30 Mopeds) auf Anfrage.

Haben Sie noch Fragen?
Besichtigungstermin vereinbaren?
Suchen Sie ein anderes Fahrzeug?

Dann fragen fragen Sie bitte bei uns an.

Gern restaurieren wir auch Ihr Fahrzeug oder beschaffen Ihren Traum-Oldtimer im In- oder Ausland.

Wir lösen derzeit eine umfangreiche Privatsammlung bestehend aus Autos und Motorrädern auf. Auf unseren Seiten können wir immer nur eine kleine Auswahl der verfügbaren Fahrzeuge anbieten.
Für mehr Informationen und eine Gesamtliste fragen Sie bitte an .
Wir haben diese spezifische Fahrzeugbeschreibung sorgfältig und mit größter Mühe in Bezug auf Korrektheit und Vollständigkeit erstellt und kontrolliert. Leider sind trotz aller Sorgfalt Irrtümer oder Fehler nicht immer gänzlich auszuschließen. Insofern bitten wir um Verständnis, dass wir für die o.g. Angaben und Vollständigkeit der Inhalte keine Gewähr, Garantie oder Haftung übernehmen können. Ausschlaggebend sind einzig und allein die Vereinbarungen im späteren Kaufvertrag.

 

Nach oben